Klein macht Wein: Familie gründet Winzergenossenschaft

Nach einschlägiger Schulausbildung und umfangreicher im Jahr 2010 hat die Burgenländerin Jacqueline Klein begonnen, den elterlichen Weinbaubetrieb zu einem modernen Weingut umzubauen. Mittlerweile hat sie sich in der burgenländischen Weinszene unter der Marke „Klein macht Wein“ einen respektablen Namen als Flaschenweinproduzentin erarbeitet.

Derzeit bewirtschaftet Jacqueline Klein im burgenländischen Andau gemeinsam mit den Eltern eine Weingartenfläche von rund 30 Hektar, Tendenz steigend. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor bei der Rotweinproduktion, wobei jedoch geplant ist, in Zukunft mehr in Weißwein zu investieren bzw. Weißweinflächen dazu zu bekommen.

Die Winzerfamilie suchte nach Möglichkeiten, das Weinangebot des bestehenden Betriebes künftig noch auszuweiten, sowohl hinsichtlich der Mengen, als auch hinsichtlich der Sorten. Diese Zielsetzung erfordert den Zukauf von zusätzlichem Traubenmaterial, das idealerweise jedes Jahr in planbaren Mengen und Qualitäten zur Verfügung stehen sollte.

Die Rechtsform der Genossenschaft bietet die Chance langfristig mit anderen Weinbautreibenden zusammenarbeiten zu können, dadurch zu wachsen und auch die angestrebte Weinmenge unter der gewünschten Qualität abzusichern. Der Vorteil liegt aber nicht nur bei den Proponenten, die mit größeren Mengen in Zukunft auch ihre Marktposition sichern können, sondern auch bei den Mitgliedern, deren Traubenabsatz zu einem ordentlichen Verwertungserlös ebenfalls gesichert ist, ohne dass sie in teure Anlagen oder eine eigene Vermarktungsstrategie investieren müssten. Daher wurde die Entscheidung getroffen, eine Winzergenossenschaft zu gründen.

Am 7. November 2017 hat der Aufsichtsrat der Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband der Aufnahme der Winzergenossenschaft Jacqueline Klein zugestimmt. Bereits am 16. November 2017 wurde die neue Genossenschaft ins Firmenbuch eingetragen.